Microsoft 365 fügt Datenschutz-Tools hinzu, mit denen Kunden GDPR-konform bleiben können

Best Practices zur Reduzierung der DSGVO-Haftung Linda Rhodes und Brad Peterson von der Anwaltskanzlei Mayer Brown erläutern, wie sich die allgemeine Datenschutzverordnung auf die Cloud-Haftung von Unternehmen auswirkt.
Erstellen Sie ein Dia-Deck, einen Pitch oder eine Präsentation? Hier sind die großen Imbissbuden:
  • Zur Vorbereitung auf GDPR hat Microsoft seinen Compliance Manager allgemein für Azure, Office 365 und weitere Apps in der öffentlichen Cloud verfügbar gemacht.
  • Microsoft bietet einen Compliance Score für Office 365-Kunden und die allgemeine Verfügbarkeit des Azure Information Protection-Scanners an, um die GDPR-Konformität zu gewährleisten.

Um seinen Kunden dabei zu helfen, die sich abzeichnenden Richtlinien der Allgemeinen Datenschutzverordnung (DSGVO) zu erfüllen, hat Microsoft eine Reihe neuer Tools für Datenschutz und Compliance in seiner Suite-Produktpalette veröffentlicht, teilte das Unternehmen in einem Blogbeitrag am Donnerstag mit.

Die EU-DSGVO-Regeln legen Standards fest, wie die personenbezogenen Daten (PII) von Kunden von Unternehmen verwendet und gespeichert werden können. Dies gilt für Unternehmen mit Sitz in der EU und für Unternehmen, die Daten von EU-Bürgern verarbeiten. Die Verwendung dieser neuen Tools könnte Microsoft-Kunden - insbesondere solchen, die stark auf öffentliche Cloud-Dienste von Azure angewiesen sind - helfen, die Einhaltung der GDPR-Standards vor Ablauf der Frist vom 25. Mai 2018 aufrechtzuerhalten.

Das erste Puzzleteil ist die allgemeine Verfügbarkeit von Microsoft Compliance Manager für Azure-, Dynamics 365- und Office 365 Business- und Enterprise-Kunden in öffentlichen Clouds. Compliance Manager arbeitet mit Microsoft Cloud-Diensten zusammen, um Kunden dabei zu unterstützen, sicherzustellen, dass sie Standards wie die DSGVO erfüllen.

"Compliance Manager bietet Microsoft Cloud-Diensten einen großen Mehrwert, indem er Einblicke in die Beziehungen zwischen Vorschriften, Prozessen und Technologie bietet", sagte Nick Postma, IT-Manager bei Abrona, im Blogbeitrag.

Der Compliance Score ist eigentlich eine Funktion des Compliance Managers. Dem Beitrag zufolge kann ein Kunde "fortlaufende Risikobewertungen für Microsoft Cloud-Dienste mit einer risikobasierten Bewertungsreferenz durchführen, um Einblick in Ihre Compliance-Leistung zu erhalten". Jede separate Kontrolle hat ihr eigenes Risikogewicht. Wenn Kunden neue Kontrollstufen implementieren, wird sich ihre Punktzahl verbessern, heißt es in dem Beitrag. Es ist jetzt für Office 365 verfügbar und wird bald für andere Cloud-Dienste verfügbar sein.

Der dritte Aspekt der Bemühungen von Microsoft um die GDPR-Bereitschaft ist der Azure Information Protection-Scanner. Mithilfe des Scanners können Kunden Richtlinien erstellen, um Dokumente zu ermitteln und zu klassifizieren, die möglicherweise bestimmte Richtlinien erfüllen oder nicht, z. B. GDPR. Auf diese Weise können Benutzer leichter erkennen, welche Dateien zusätzlichen Schutz benötigen, um konform zu bleiben.

"Wir werden sensible Datentypen auch um eine GDPR-Vorlage erweitern, um sensible Datentypen in einer einzigen Vorlage zu konsolidieren", heißt es in dem Beitrag. Auf diese Weise können Administratoren personenbezogene Daten, die für die DSGVO relevant sind, leichter erkennen und klassifizieren, sodass Compliance-Probleme behoben werden können.

Weitere Informationen zu Schritten, die Microsoft-Benutzer unternehmen können, um GDPR-konform zu bleiben, finden Sie im vollständigen Blog-Beitrag hier.

Cybersecurity Insider Newsletter

Stärken Sie die IT-Sicherheitsabwehr Ihres Unternehmens, indem Sie sich über die neuesten Nachrichten, Lösungen und Best Practices zur Cybersicherheit auf dem Laufenden halten. Lieferung dienstags und donnerstags

Heute anmelden

© Copyright 2021 | mobilegn.com