Fünf Tipps zur Beschleunigung der Windows XP-Leistung

Wenn einige Ihrer Windows XP-Clients langsamer ausgeführt werden als andere, kann dies an einigen Standardeinstellungen im Dialogfeld Leistungsoptionen liegen. Sie können die Optionen in diesem Dialogfeld ändern, um die Leistung eines Windows XP-Clients zu steigern. Lassen Sie uns die Einstellungen untersuchen, die Sie ändern können, um die Leistung von Windows XP zu verbessern.

Hinweis: Diese Tipps basieren auf einem Eintrag in unserem Microsoft Windows-Blog. Sie sind auch als PDF-Download verfügbar.

1: Greifen Sie auf die Leistungsoptionen zu

Die nützlichsten Optionen zur Leistungsoptimierung für Windows XP befinden sich auf den Registerkarten Visuelle Effekte und Erweitert des Dialogfelds Leistungsoptionen. Gehen Sie zu Start | Systemsteuerung | System | Leistung | Einstellungen zum Öffnen dieses Dialogfelds. Abbildung A zeigt sowohl die Registerkarten Visuelle Effekte als auch Erweitert mit den Leistungsoptionen, die Sie leicht ändern können.

Abbildung A.

2: Ändern Sie die Einstellungen für visuelle Effekte

Die Registerkarte Visuelle Effekte ist der einfachste Ausgangspunkt für die Fehlerbehebung bei bestimmten Leistungsproblemen. Standardmäßig aktiviert Windows XP visuelle Effekte, z. B. die Option Scrollen für das Startmenü. Diese Effekte verbrauchen Systemressourcen. Wenn Sie Probleme mit einem trägen System beheben, wählen Sie die Option Für beste Leistung anpassen, wodurch viele dieser Einstellungen für visuelle Effekte deaktiviert werden. Natürlich verlieren Sie die coolen visuellen Effekte, aber es gibt immer einen Kompromiss für die Leistung.

3: Ändern Sie die Einstellungen für die Prozessorplanung

Wenn Sie Probleme mit mehr als nur schleppenden Neuzeichnungen des Bildschirms beheben, müssen Sie die Leistungsoptionen auf der Registerkarte Erweitert des Dialogfelds Leistungsoptionen anpassen. Auf dieser Registerkarte befinden sich drei Abschnitte: Prozessorplanung, Speichernutzung und virtueller Speicher. Die Einstellungen in diesen Abschnitten haben großen Einfluss auf die Funktionsweise Ihres Systems.

Der Abschnitt Prozessorplanung steuert, wie viel Prozessorzeit Windows XP einem Programm oder Prozess widmet. Der Prozessor verfügt über eine begrenzte Menge an Ressourcen, die auf die verschiedenen Anwendungen aufgeteilt werden können. Wenn Sie die Option Programme auswählen, wird die meiste Prozessorzeit für das im Vordergrund ausgeführte Programm aufgewendet. Durch Auswahl von Hintergrunddienste wird allen ausgeführten Diensten die gleiche Prozessorzeit zugewiesen, einschließlich Druckaufträgen und anderen Anwendungen, die im Hintergrund ausgeführt werden. Wenn sich Ihre Benutzer über langsam laufende Programme beschweren, können Sie versuchen, die Prozessorplanung auf Programme einzustellen.

Auf der anderen Seite können Sie, wenn Benutzer sich darüber beschweren, dass Druckaufträge niemals gedruckt werden oder nur langsam gedruckt werden, oder wenn sie in einer Anwendung ein Makro ausführen, während sie in einer anderen arbeiten, jedem Prozess durch Auswahl die gleichen Zeitscheiben ( Quanten genannt ) zuweisen die Option Hintergrunddienste. Wenn Sie den Windows XP-Computer als Server verwenden, sollten Sie die Option Hintergrunddienste auswählen.

4: Ändern Sie die Einstellungen für die Speichernutzung

Der Abschnitt Speichernutzung regelt, wie Windows XP den System-RAM verwendet. Die erste Option, Programme, weist laufenden Anwendungen mehr RAM zu. Bei Desktop-Systemen mit sehr wenig RAM bietet diese Auswahl die beste Leistung. Bei einem Server oder Desktop mit viel RAM führt die Auswahl der System-Cache-Einstellung jedoch zu einer besseren Leistung. Bei Einstellung auf Systemcache verwendet das System den größten Teil des verfügbaren Arbeitsspeichers als Festplattencache. Dies kann zu erheblichen Leistungsverbesserungen auf Systemen führen, die von der Festplatten-E / A abhängen.

5: Ändern Sie die Einstellungen für den virtuellen Speicher

Eine Reihe von Einstellungen im Abschnitt Virtueller Speicher wirken sich auf die Leistung von Windows XP aus. Der virtuelle Speicher ist ein Bereich auf der Festplatte, den Windows wie RAM verwendet. Windows benötigt diesen Systemtyp für den Fall, dass der physische Arbeitsspeicher knapp wird. Der virtuelle Speicherbereich wird als Auslagerungsbereich verwendet, in dem im RAM befindliche Informationen in den virtuellen Speicherbereich (auch als Auslagerungsdatei oder Auslagerungsdatei bezeichnet) geschrieben werden, um RAM für andere Prozesse freizugeben. Wenn das System die Informationen in der Auslagerungsdatei benötigt, legt Windows sie wieder im RAM ab und schreibt an ihrer Stelle etwas anderes auf die Festplatte.

Windows XP hat eine empfohlene Standardgröße für Auslagerungsdateien, die das 1, 5-fache des System-RAM beträgt. Sie können Windows diese Datei vollständig verwalten lassen oder überhaupt keine Datei haben. Ich empfehle dringend, die Auslagerungsdatei nicht zu entfernen, da die Systemleistung ohne sie spürbar beeinträchtigt wird.

Eine Möglichkeit zur Steigerung der Systemleistung besteht darin, die Auslagerungsdatei auf einer vom Betriebssystem getrennten physischen Festplatte abzulegen. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass Sie die Auslagerungsdatei dort belassen möchten, wo sie sich befindet, wenn das zweite Laufwerk langsamer als das primäre Laufwerk ist.

Sie können die Auslagerungsdatei auch auf mehrere Festplatten verteilen, um die Leistung zu steigern. Um Änderungen am virtuellen Speicher vorzunehmen, klicken Sie im Dialogfeld Leistungsoptionen auf der Registerkarte Erweitert auf die Registerkarte Ändern, nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor und klicken Sie auf Festlegen. Alle Änderungen, die Sie vornehmen, werden nach dem Neustart des Computers wirksam.


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