iPhone 5: Warum mich die Gerüchte nicht aufregen

Die nächste Generation von Apples iPhone - das iPhone 5 - kann nicht so radikal sein wie das Originalgerät. Und das sind großartige Neuigkeiten für mobile Benutzer, sagt Natasha Lomas von silicon.com.

Vor fast drei Jahren schrieb ich eine Kolumne über die Mängel des iPhone 3G. Unter den 10 Dingen, die ich an der zweiten Generation von Apples Smartphone ändern möchte, war das Fehlen einer physischen Tastatur, das Fehlen von Funktionen zum Ausschneiden und Einfügen, die Unfähigkeit, das Mobilteil für die Verwendung als Modem zu binden Nicht austauschbarer Akku und der Mangel an Megapixeln an der Kamera. Ich habe mich auch über den Mangel an Videoaufzeichnung, keine PAYG-iPhones und keinen nativen VoIP-Client geärgert. Und ich wollte auch mehr Speicherplatz.

Viele dieser Probleme wurden bereits 2008 besser als Nitpicking als als schwerwiegende Mängel beschrieben. Drei Jahre später und zwei Generationen später ist das iPhone 4 möglicherweise noch ohne physische Tastatur und austauschbaren Akku, aber ausschneiden und einfügen, anbinden und perfekt Anständige Point-and-Shoot-Kameras sind alle an Bord.

Es gibt auch Videoaufnahmen, PAYG-iPhones, VoIP-Video-Chats über FaceTime und doppelt so viel Speicherplatz wie vor drei Jahren. Bin ich jetzt glücklich?

Smartphones damals und heute: Von links nach rechts das Palm Centro, das Nokia E66 und Apples iPhone 4Bild: Natasha Lomas / silicon.com

Mobile Benutzer sind tatsächlich viel glücklicher. Die Smartphones von 2011 sind eine ganz andere Rasse als die von 2008. Damals peitschte HTC noch das tote Pferd von Windows Mobile aus - genau wie Palm - und sicherte seine Wetten auch auf der QWERTY-Touchscreen-Front ab.

In der Zwischenzeit hatte Nokia, der weltweit größte Hersteller von Mobiltelefonen, ein interessantes Touchscreen-Gerät hergestellt - nicht weniger ein "Internet-Tablet" -, aber anscheinend nicht daran gedacht, diese Technologie auf seine Smartphones auszudehnen. Das innovative Design für Mighty Finn aus dem Jahr 2008 bedeutete die Herstellung einer unglaublich teuren Kohlefaser-Edition eines seiner Schokoriegel-Handys. Von dieser Hybris ist es nur ein kurzer Spaziergang in Steve Ballmers verschwitzte Umarmung.

Schneller Vorlauf bis 2011 und Smartphones weisen, wenn sie nicht identisch sind, zumindest einen gemeinsamen Kontext auf. Wir leben in einer Post-iPhone-Welt, in der plattenartige Touchscreens und keine QWERYS mit Schokoriegel die Norm sind - allerdings mit Ausnahme des BlackBerry-Herstellers RIM. In Software statt Hardware finden die aufregendsten Änderungen statt.

Keine dieser Verschiebungen hat natürlich die Gerüchteküche gestoppt. Es wird immer noch ein stetiger Strom von iPhone X Tittle-Tattle produziert. Aber Apples Handy hat erreicht ...

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