DIY: Verwenden Sie VirtualBox, um virtuelle Maschinen bereitzustellen

Kommerzielle Virtualisierungsprodukte wie VMware sind effektive, aber kostspielige Tools, mit denen ein Unternehmen verschiedene virtuelle Maschinen bedienen kann. Eine Alternative zu diesen Lösungen ist die kostenlose VirtualBox-Virtualisierungssoftware, die für Linux, Windows und Mac verfügbar ist. Mit VirtualBox ist es möglich, so viele virtuelle Images zu erstellen, wie Sie möchten, und diese dann über das Netzwerk bereitzustellen. Dies ist ein Tutorial dazu in VirtualBox.

Gastgeber und Gast definiert

Sie müssen verstehen, was Gastgeber und Gast bedeuten, sonst ist dieses Tutorial ziemlich verwirrend.

  • Host ist das Betriebssystem, das die virtuellen Maschinen bereitstellt.
  • Gast ist das Betriebssystem, das auf dem Host ausgeführt wird, der in einer virtuellen Umgebung bereitgestellt wird.

Einrichten einer virtuellen Maschine

Sie können ein VirtualBox-Setup mit nahezu jeder Konfiguration durchführen. Sie können einen Windows-Host mit Linux- oder Windows-Gästen, Linux-Hosts mit Windows- oder Linux-Gästen oder Mac-Hosts mit Linux- oder Windows-Gästen verwenden.

VirtualBox und die VirtualBox-Erweiterungspakete müssen auf dem Server der virtuellen Maschine installiert sein. Sie müssen die Anwendung nicht auf dem Client installiert haben. Falls erforderlich, muss der Gast so eingerichtet werden, dass der Fernzugriff zulässig ist. Wie dies geschieht, hängt davon ab, welches Betriebssystem als Gast verwendet wird. Der Gast auf VirtualBox muss so konfiguriert sein, dass der VRD-Server aktiviert und konfiguriert ist. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Stellen Sie sicher, dass das Gastbetriebssystem ausgeschaltet (nicht angehalten) ist.
  2. Wählen Sie das Gastbetriebssystem aus, das remote bereitgestellt werden soll.
  3. Klicken Sie auf Konfigurieren.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Anzeige.
  5. Klicken Sie auf die Registerkarte Remote Display ( Abbildung A ).
  6. Aktivieren Sie Server aktivieren.
  7. Legen Sie einen Server-Port fest, der nicht mit einem bereits verwendeten Port in Konflikt steht.
  8. Wählen Sie eine Authentifizierungsmethode.
  9. Aktivieren Sie Mehrere Verbindungen zulassen, wenn Sie mehr als eine Verbindung gleichzeitig für diese virtuelle Maschine wünschen.
  10. OK klicken.
Abbildung A.

Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Jetzt kann eine virtuelle Maschine bedient werden.

Hosting der virtuellen Maschine

Ich werde erklären, wie eine Verbindung zu einer virtuellen Kubuntu-Maschine hergestellt wird. (Ich gehe davon aus, dass Sie alles installiert haben und erfolgreich ausgeführt haben.) Der Gast sollte nicht auf dem Server ausgeführt werden, da er mithilfe eines Befehls VboxManager verfügbar gemacht wird . Mit diesem Befehl können Sie eine virtuelle Maschine "einschalten", damit sie remote verfügbar ist. Der Befehl wird als VBoxManage modifyvm VMNAME --vrde on verwendet (VMNAME ist der Name der virtuellen Maschine, die aktiviert werden soll). Dieser Befehl deaktiviert die virtuelle Maschine: VboxManage modifyvm VMNAME --vrde off . (Wenn Sie VirtualBox unter Windows verwenden, sollten Sie in das Verzeichnis C: \ Programme \ Oracle \ VirtualBox wechseln, bevor Sie die Befehle ausführen.)

Die Befehle weisen VirtualBox an, die virtuellen Maschinen über das virtuelle RDP verfügbar zu machen, das standardmäßig auf Port 3389 bereitgestellt wird. Nehmen wir also an, die Adresse des VirtualBox-Servers lautet 192.168.100.21, und aktivieren wir die virtuelle Kubuntu-Maschine mit den Befehl VBoxManage modifyvm Kubuntu -vrdp on . Der nächste Schritt besteht darin, die virtuelle Maschine zu starten und laufen zu lassen. Jetzt können Clients über den Host eine Verbindung zu diesem virtuellen Gast herstellen.

Lassen Sie uns nun zu einem Remotecomputer springen und mit einem rdp-Verbindungstool (z. B. Terminal Server Client) eine Verbindung mit der Adresse 192.168.100.21:3389 herstellen. Abhängig von Ihrer Netzwerkgeschwindigkeit sollte die virtuelle Maschine sofort gestartet werden.

Wenn Sie nicht möchten, dass die virtuelle Maschine auf dem Host ausgeführt wird, führen Sie den Befehl VboxHeadless auf dem Host-Computer aus: VBoxHeadless -startvm "VMNAME" (VMNAME ist der Name der auszuführenden virtuellen Maschine). Für diese Methode muss die virtuelle Maschine oder VirtualBox zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeführt werden.

Fazit

VirtualBox ist nicht so robust oder flexibel wie das VMware vSphere-System, aber dieses Setup bringt DIY-Administratoren auf den Weg zur Virtualisierung und zum Bereitstellen virtueller Maschinen in ihren Netzwerken.

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