Cloud Computing: Sicherheitspersonal verfügt nicht über die richtigen Fähigkeiten

Laut einer Umfrage des Forschungsunternehmens Frost & Sullivan sind IT-Sicherheitsexperten nicht in der Lage, mit der weit verbreiteten Einführung neuer Technologien, einschließlich Cloud Computing, fertig zu werden.

In dem Bericht wurde festgestellt, dass Unternehmen Technologien wie Cloud Computing, soziale Netzwerke und mobile Geräte vorantreiben, obwohl viele ihrer IT-Sicherheitsspezialisten nicht für die Arbeit mit ihnen geschult wurden.

IT-Sicherheitsexperten benötigen spezielle Schulungen im Bereich Cloud Computing, um mit der Übernahme gehosteter Services durch Unternehmen Schritt zu halten
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Cloud Computing wird von Unternehmen als ein wirksames Mittel zur Reduzierung der IT-Kosten und zur Erhöhung der Flexibilität angesehen. Einige Sicherheitsprobleme bleiben jedoch ein Hindernis für die Cloud-Einführung, einschließlich Compliance und Datenschutz.

Das Analystenhaus Gartner prognostiziert, dass der Umsatz mit Cloud Computing 2011 um 19 Prozent steigen wird, da immer mehr Unternehmen Cloud-Services einsetzen. Die Umfrage von Frost & Sullivan zeigt, dass IT-Experten nicht über die erforderlichen Fähigkeiten verfügen, um diesen Anstieg zu bewältigen.

Die Hälfte der von Frost & Sullivan befragten IT-Sicherheitsexperten gab an, über private Clouds zu verfügen, von denen mehr als 40 Prozent Software as a Service (Saas) nutzen. Mehr als 70 Prozent waren jedoch der Meinung, dass sie neue Fähigkeiten zur Sicherung cloudbasierter Technologien benötigen richtig.

Der Bericht von Frost & Sullivan stellte außerdem fest, dass Cloud Computing von allen Herausforderungen, denen sich die IT-Sicherheitsbranche gegenübersieht, der einzige Bereich war, in dem Sicherheitsexperten angaben, dass mehr Schulungen erforderlich sind, da sich die erforderlichen Fähigkeiten von den herkömmlichen Sicherheitsfähigkeiten unterscheiden. Von den Befragten gaben 92 Prozent der IT-Sicherheitsexperten an, Schulungen zu benötigen, die ihnen "ein detailliertes Verständnis des Cloud Computing" vermitteln.

Mobile Geräte stellten unter den befragten Sicherheitsexperten den zweithöchsten Problembereich dar. 66 Prozent bewerteten mobile Geräte als Top- oder High-Concern, obwohl sie auch angaben, Richtlinien und Tools zu haben, um mit ihnen umzugehen. Frost & Sullivan ist der Ansicht, dass dies bedeutet, dass "mobile Sicherheit auf absehbare Zeit die gefährlichste Bedrohung für Unternehmen sein könnte".

Social Networking wurde ebenfalls als Herausforderung hervorgehoben. Die Umfrage ergab, dass die Sicherheitsrichtlinien für Social Networking inkonsistent waren. Knapp 30 Prozent der IT-Sicherheitsexperten gaben an, keine organisatorischen Einschränkungen für die Nutzung sozialer Medien zu haben.

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